Lektion 2 von 13 · Mitgliedschaft aufbauen

Wie funktioniert Steady?

Steady ist ein Dienst, mit dem du bezahlte Mitgliedschaften anbietest. Er übernimmt, was früher ein Verlag erledigt hat, nämlich Rechnungen, Mehrwertsteuer, Abrechnung und Auszahlung. Du kannst ihn mit einer Webseite, einem Newsletter oder einem Podcast nutzen. Zum Start kostet er nichts; erst wenn du Einnahmen hast, erhält Steady 10 Prozent Provision.

Video 5:01Lesezeit 4 Min.Mit Sebastian EsserStand:

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0:00Das Problem: Mit Medien Geld verdienen ist mühsam

Arbeitest du an einem eigenen Onlinemagazin, einem Podcast, einem Newsletter oder einer Community? Dann kennst du wahrscheinlich das große Problem, das alle unabhängigen Medienmacher:innen haben. Egal, ob du gerade erst anfängst, ob du weiter wachsen willst oder ob du schon eine einigermaßen große Community um deine Publikation versammelt hast: Es ist mühsam, damit Geld zu verdienen.

Ich weiß, wovon ich rede. Denn ich bin selbst Mitgründer des Magazins Krautreporter, veröffentliche zusätzlich jede Woche meinen Newsletter Blaupause, und ich habe in den letzten Jahren mit Hunderten von Medienmacher:innen genau über dieses Problem gesprochen: Wie schaffe ich ein stabiles Einkommen für meine Publikation?

Dieses Problem ist ein Henne-Ei-Problem. Denn du willst dich auf das Publizieren konzentrieren. Aber das kannst du nur, wenn gleichzeitig das Budget reicht. Und Geld kommt nur dann rein, wenn du dich zum Beispiel mit Werbevermarktung auskennst und viel Zeit dafür investierst. Und am Ende reicht es vorne und hinten nicht. Das Unangenehmste daran: Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass Monat für Monat verlässlich Geld reinkommt. Du kannst jederzeit vor dem Nichts stehen, und das erzeugt Stress.

Und hier kommt Steady ins Spiel. Stell es dir vor wie ein Tool, das alles das macht, was früher ein Verlag oder ein Label übernommen hat: Abrechnung, Buchhaltung, Vermarktung, Werbung und vieles mehr.

Ganz konkret funktioniert das folgendermaßen: Steady ermöglicht es dir, bezahlte Mitgliedschaften anzubieten. Das bedeutet: Die Leute, die dich lesen, dir zuhören oder zuschauen, sind durchaus bereit, dir regelmäßig Geld zu zahlen. Nicht alle von ihnen, aber etwa 5 Prozent deiner Community würden Geld bezahlen, wenn du es ihnen so einfach wie möglich machst und wenn du ihnen einen guten Grund gibst. Und dazu kannst du Steady nutzen.

Vorneweg: Du gehst kein Risiko ein. Es kostet dich erst einmal nichts. Erst wenn du erfolgreich bist, bekommt Steady 10 Prozent deiner Einnahmen als Provision ab.

1:43Steady auf deiner Webseite: Paywall und Abrechnung

Steady funktioniert für Newsletter, Podcasts oder Webseiten, meistens ist es eine Mischung aus alldem. Denn du kannst Steady auch nutzen, wenn du zum Beispiel keine Webseite hast, wenn du E-Mails mit einem anderen Tool versenden möchtest oder wenn du gerade erst mit dem Podcasten anfängst.

Angenommen, du publizierst Texte auf einer Webseite. Dann kannst du dir in wenigen Minuten einen Steady-Account einrichten und Steady mit deiner Seite verbinden, indem du einen kleinen Schnipsel Code in den Header setzt. Das kennst du wahrscheinlich von anderen Tools, zum Beispiel Google Analytics oder etwas Ähnlichem.

Anschließend kannst du irgendwo in deinem Artikel eine Stelle markieren, an der du eine Paywall anzeigen möchtest. Steady legt sich dann wie eine zweite Schicht über deine Seite und verdeckt einen Teil des Textes für Leute, die noch nicht Mitglieder deiner Publikation sind. Eingeloggte User sehen die Paywall dagegen nicht.

Mitglied werden ist ganz einfach: Man wählt das passende Paket aus, gibt seine Zahlungsdaten ein und kann sofort weiterlesen. Du bekommst von nun an jeden Monat Geld von diesem neuen Mitglied, solange es nicht kündigt. Und kündigen kann man jederzeit.

Steady kümmert sich bei der ganzen Sache um alles: Wir stellen die Rechnungen aus, weisen die richtige Mehrwertsteuer aus und rechnen einmal im Monat alles mit dir ab. Du bekommst dann eine Abrechnung per PDF für deine Buchhaltung und eine Überweisung. Fertig.

2:52Newsletter, Podcasts und eigene Preise

Auch wenn du keine Webseite besitzt, sondern zum Beispiel einen Newsletter versenden willst, kannst du Steady dafür nutzen, und das ist völlig kostenlos. Du schreibst deinen Newsletter mit unserem super reduzierten, aber vielseitigen Editor, importierst erste Subscriber und versendest ihn. Wenn du willst, kannst du einen Teil deines Newsletters exklusiv für zahlende Mitglieder anbieten. Natürlich kannst du Videos, Audios und Teaser einbetten und alle möglichen Formatierungen nutzen.

Und das funktioniert auch für Podcasts. Mit Steady kannst du zahlenden Mitgliedern einen eigenen Feed anbieten, über den du Bonusepisoden nur für Mitglieder ausspielen kannst. Wenn jemand kündigt, schaltet sich der Feed automatisch ab. Außerdem gibt es sogar eine Integration mit Spotify für exklusive Episoden.

Du kannst selbst einstellen, welche Preise du anbieten möchtest: ob du ein Paket anbietest oder mehrere, Monats- oder Jahrespreise. All das kannst du anpassen.

Und falls du Unterstützung brauchst oder unsicher bist, was die beste Lösung für dich ist, dann helfen wir dir. Bitte um Hilfe in unserer Community, verabrede dich mit uns zu einem Beratungsgespräch oder nutze unseren Wachstumskurs mit vielen Videos zu allen relevanten Themen.

3:53Community, Steady Income und Steady Growth

Denn das ist das Besondere an Steady: Du verdienst einerseits Geld mit deiner Community, aber du bist auch selbst Teil einer Community von Medienmacher:innen, die voneinander profitieren, indem sie Erfolgsrezepte teilen, einander weiterempfehlen oder indem wir uns persönlich treffen, wie hier beim Steady Growth Day in Berlin.

Denn Steady macht dir zwei Versprechen. Erstens ein Steady Income: monatlich wiederkehrende, stabile Zahlungen. Und zweitens Steady Growth: Wir helfen dir, neue Leute zu finden und zu zahlenden Mitgliedern zu konvertieren. Zum Beispiel mit unserem Empfehlungsnetzwerk, das dir mehr Reichweite verschafft, unserer E-Mail-Automatisierung, mit der du voreingestellte Mails versendest, die User zu Mitgliedern konvertieren, mit Geschenkmitgliedschaften und vielem mehr.

Am besten probierst du es aus. Es dauert wirklich nur wenige Minuten, das einzurichten, und es kostet am Anfang gar nichts. Erst wenn du Geld verdienst, bekommen wir etwas davon ab. Wir haben also ein gemeinsames Interesse, dich so erfolgreich wie möglich zu machen. Dein Erfolg ist unser Erfolg. Du gehst also kein Risiko ein. Also, leg los!

Das Wichtigste in Kürze

  1. Mit Steady bietest du bezahlte Mitgliedschaften an; Rechnungen, Mehrwertsteuer und die monatliche Abrechnung übernimmt Steady.
  2. Rund 5 Prozent deiner Community zahlen, wenn du es ihnen leicht machst und ihnen einen guten Grund gibst.
  3. Auf deiner Webseite bindest du Steady mit einem Code-Schnipsel im Header ein und legst fest, wo im Artikel die Paywall beginnt.
  4. Newsletter schreibst und versendest du mit dem Editor von Steady, für Podcasts gibt es einen eigenen Feed für Mitglieder.
  5. Steady kostet zunächst nichts; erst wenn du Geld verdienst, gehen 10 Prozent deiner Einnahmen als Provision an Steady.

Steady ist ein Dienst, mit dem du bezahlte Mitgliedschaften anbietest. Er übernimmt Aufgaben, um die sich früher ein Verlag oder ein Label gekümmert hat: Abrechnung, Buchhaltung, Vermarktung, Werbung. Du kannst Steady mit einer Webseite, einem Newsletter oder einem Podcast nutzen. Wie das im Einzelnen aussieht, erklärt im Video Sebastian Esser, Mitgründer des Magazins Krautreporter und Autor des wöchentlichen Newsletters Blaupause.

Welches Problem Steady löst

Ob Onlinemagazin, Podcast, Newsletter oder Community, unabhängige Medienmacher:innen kennen dasselbe Problem: Mit der eigenen Publikation Geld zu verdienen, ist mühsam. Das gilt am Anfang, während des Wachstums und auch dann noch, wenn die Community schon groß ist.

Sebastian nennt es ein Henne-Ei-Problem. Du willst dich aufs Publizieren konzentrieren, und das geht nur, wenn das Geld reicht. Geld kommt aber oft nur herein, wenn du dich mit Werbevermarktung auskennst und viel Zeit hineinsteckst, und am Ende reicht es trotzdem nicht. Am unangenehmsten ist, dass du dich nicht darauf verlassen kannst, Monat für Monat Geld zu bekommen. Das setzt dich unter Druck.

Mitgliedschaften: Deine Community zahlt regelmäßig

Im Kern geht es bei Steady um bezahlte Mitgliedschaften. Die Menschen, die dich lesen, hören oder sehen, sind bereit, dir regelmäßig Geld zu zahlen, nicht alle, aber etwa 5 Prozent deiner Community. Dafür brauchst du zweierlei:

  • Du machst es ihnen so leicht wie möglich, zu zahlen.
  • Du gibst ihnen einen guten Grund dafür.

Ob dein Projekt genug Potenzial dafür hat, prüfst du in der Lektion Hat dein Projekt Potenzial für eine Mitgliedschaft?. Warum regelmäßige Zahlungen so viel wert sind, erklärt die Lektion Verstehe Mitgliedschaften.

So funktioniert Steady auf deiner Webseite

Angenommen, du veröffentlichst Texte auf einer eigenen Webseite. Dann läuft die Einrichtung so:

  1. Du legst in wenigen Minuten ein Steady-Konto an.
  2. Du verbindest Steady mit deiner Seite, indem du einen kleinen Code-Schnipsel in den Kopfbereich (Header) setzt. Das kennst du vermutlich von Diensten wie Google Analytics.
  3. Du markierst in deinem Artikel die Stelle, an der die Paywall erscheinen soll.

Steady legt sich dann wie eine zweite Schicht über deine Seite. Für alle, die noch nicht zahlen, verdeckt es einen Teil des Textes; zahlende Mitglieder sehen keine Paywall.

Wer Mitglied werden will, wählt ein Paket, gibt die Zahlungsdaten ein und liest sofort weiter. Von da an bekommst du jeden Monat Geld von diesem Mitglied, bis es kündigt. Kündigen können Mitglieder jederzeit.

Den Rest übernimmt Steady:

  • Steady stellt die Rechnungen aus.
  • Steady weist die richtige Mehrwertsteuer aus.
  • Einmal im Monat zahlt Steady dir dein Geld auf dein Konto aus. Dazu bekommst du eine Gutschrift als PDF für deine Buchhaltung.

Newsletter und Podcasts mit Steady

Eine eigene Webseite brauchst du nicht. Steady funktioniert auch, wenn du deine E-Mails mit einem anderen Programm verschickst oder gerade erst mit einem Podcast anfängst. Die meisten Medienmacher:innen nutzen eine Mischung aus Webseite, Newsletter und Podcast.

Newsletter. Du kannst deinen Newsletter direkt mit Steady versenden, und zwar kostenlos. Solange du noch keine Mitgliedschaften verkaufst, gilt eine Fair Use Policy, also Regeln für eine angemessene Nutzung. Du schreibst ihn in einem schlichten, aber vielseitigen Editor, importierst deine ersten Abonnent:innen und verschickst ihn. Wer deinen Newsletter abonniert, hat bei Steady ein Konto und heißt dort kostenloses Mitglied. Einen Teil des Newsletters kannst du zahlenden Mitgliedern vorbehalten. Videos und Audios lassen sich einbetten, dazu gibt es verschiedene Formatierungen.

Podcasts. Zahlende Mitglieder bekommen einen eigenen Feed, über den du Bonusepisoden nur für sie veröffentlichst. Kündigt jemand, schaltet sich der Feed automatisch ab. Mit „Steady x Spotify“ können Mitglieder exklusive Episoden außerdem auf Spotify hören. Dafür verknüpfen sie ihr Spotify-Konto mit ihrem Steady-Konto.

Preise, Pakete und was Steady kostet

Welche Preise du verlangst, entscheidest du. Du kannst ein Paket anbieten oder mehrere, mit Monats- oder Jahrespreisen. Alles lässt sich anpassen. Wie du die passenden Beträge findest, steht in Was sind die richtigen Preise für Mitgliedschaften?.

Zum Start kostet dich Steady nichts. Erst wenn du Geld verdienst, erhält Steady 10 Prozent deiner Einnahmen als Provision. Sebastian begründet das damit, dass Steady und du so dasselbe Interesse haben: dass deine Publikation möglichst erfolgreich wird. Welche Abzüge außer der Provision noch vom Preis eines Pakets abgehen, steht ebenfalls in der Preis-Lektion.

Unterstützung und Wachstum

Wenn du unsicher bist, welche Lösung zu dir passt, nennt Sebastian im Video (Stand 2024) drei Wege:

  • Du fragst in der Community von Steady um Hilfe.
  • Du vereinbarst ein Beratungsgespräch mit dem Steady-Team.
  • Du nutzt den Wachstumskurs mit Videos zu allen wichtigen Themen.

Mit Steady bist du zugleich Teil einer Community von Medienmacher:innen. Sie tauschen aus, was funktioniert, empfehlen einander weiter und treffen sich auch persönlich, etwa beim Steady Growth Day, einem Treffen für Medienmacher:innen.

Sebastian fasst Steady in zwei Versprechen zusammen. Das erste ist Steady Income: monatlich wiederkehrende, stabile Zahlungen. Das zweite ist Steady Growth: Steady hilft dir, neue Leute zu erreichen und sie zu zahlenden Mitgliedern zu machen. Dafür nennt er im Video drei Werkzeuge:

Werkzeug Wofür
Empfehlungen Publikationen auf Steady empfehlen sich gegenseitig, das verschafft dir mehr Reichweite
E-Mail-Automationen verschicken voreingestellte Mails, die Leser:innen zu Mitgliedern machen
Geschenkmitgliedschaften Mitgliedschaften lassen sich verschenken

Willst du loslegen, findest du die einzelnen Schritte in Starte deine Mitgliedschaft.

Häufige Fragen

Was kostet Steady?

Zum Start nichts. Erst wenn du Einnahmen hast, bekommt Steady 10 Prozent davon als Provision. Auch der Versand deines Newsletters mit Steady ist kostenlos. Solange du keine Mitgliedschaften verkaufst, gilt dafür eine Fair Use Policy.

Brauche ich eine eigene Webseite, um Steady zu nutzen?

Nein. Steady funktioniert auch mit einem Newsletter oder einem Podcast. Deinen Newsletter kannst du direkt mit dem Editor von Steady schreiben und versenden. Steady lässt sich auch nutzen, wenn du deine E-Mails mit einem anderen Programm verschickst.

Wie baue ich eine Paywall mit Steady auf meiner Webseite ein?

Du setzt einen kleinen Code-Schnipsel in den Kopfbereich (Header) deiner Seite, ähnlich wie bei Google Analytics. Dann markierst du im Artikel die Stelle, an der die Paywall erscheinen soll. Ab dort verdeckt Steady den Text für alle, die noch keine zahlenden Mitglieder sind.

Wie bekomme ich mein Geld von Steady?

Steady zahlt dir dein Geld einmal im Monat auf dein Konto aus. Dazu bekommst du eine Gutschrift als PDF für deine Buchhaltung. Die Rechnungen an deine Mitglieder und die richtige Mehrwertsteuer übernimmt Steady.

Kann ich mit Steady exklusive Podcast-Folgen anbieten?

Ja. Zahlende Mitglieder bekommen einen eigenen Feed, über den du Bonusepisoden nur für sie veröffentlichst. Kündigt jemand, schaltet sich der Feed automatisch ab. Mit „Steady x Spotify“ können Mitglieder exklusive Episoden außerdem auf Spotify hören.

Passt dazu

Coach

Sebastian Esser

Gründer von Steady

Sebastian hat Krautreporter mitgegründet, das Magazin, das von seinen Mitgliedern finanziert wird, und schreibt den Newsletter Blaupause. Im College erklärt Sebastian, wie Mitgliedschaften funktionieren.